Umwelt

Für die Firma HELLER-LEDER ist es eine Selbstverständlichkeit, die hochwertigen Lederprodukte so umweltschonend wie irgend möglich herzustellen. Dieses Engagement drückt sich beispielsweise in einer eigenen biologischen Kläranlage und einer neuentwickelten Klärschlammtrocknungsanlage aus. Im Laufe der letzten 15 Jahre wurden im Bereich Umwelt mehr als 7,5 Mio € investiert

Informationen im einzelnen:

Kläranlage:
Bereits im Jahr 1983 wurde eine eigene Kläranlage in Betrieb genommen, die heute die Kapazität für eine Stadt mit 80.000 Einwohnern hätte. Die Abwässer werden in zwei unabhängig voneinander arbeitenden Systemen rein biologisch geklärt. Der Reinigungsgrad beträgt über 99 %.

Klärschlammtrocknung:
Im Jahr 1998 wurde eine eigene Klärschlammtrocknungsanlage installiert. Durch die Trocknung mit Kaltluft wird das Volumen des anfallenden Klärschlamms um 75% reduziert. Der Reststoff ist ausreichend trocken, um z. B. in Müllverbrennungsanlage als Primärenergie eingesetzt zu werden.

Grünentfleischen:
Beim Entfleischen werden Fleisch- und Unterhautbindegewebereste entfernt. Beim sogenannten Grünentfleischen geschieht dieses, bevor die Häute Kontakt mit aggressiven Chemikalien bekommen. Die anfallenden Reststoffe sind weitestgehend nativ und chemisch praktisch unbehandelt.

Haarrückgewinnung:
Durch einen haarerhaltenden Äscher werden nicht die Haare, sondern nur die Haarwurzeln zerstört. Die durch diesen Prozeß ausfallenden Haare werden später ausgefiltert und können in der Düngemittelherstellung als sehr hochwertiger Langzeit-Stickstoffdünger eingesetzt werden. Diese Maßnahme verringert den anfallenden Klärschlamm um ca. 30%

Co2-Entkälkung:
Durch die Maßnahme der Co2-Entkälkung wird die Ammonsalzfracht im Abwasser deutlich minimiert!

Lösemittelfreie Zurichtung:
Auf modernsten Anlagen wird die Oberflächenveredelung der Leder auf wässriger Basis durchgeführt.

Kein PCP, keine AZO-Farbstoffe:
Selbstverständlich werden die gesetzlichen Bestimmungen, wie z.B. die seit 1989 eingeführte PCP-Verordnung oder die seit 1996 geltende AZO-Verordnung strengstens eingehalten.


Werksansicht


Kläranlage